matter of things

Berlin ist eine Reise wert…

by admin on Mrz.06, 2010, under Allgemein, happiness, leisure

Letze Woche war ich in Berlin.

Ich mag Berlin, hier gits es so viel Leben, Dinge, die man anschauen kann, bestaunen kann, sich einfach nur drüber wundern kann. Davon ab gibt es in Berlin eine ganze Menge Geschäfte, die einen Haufen sehr witzigen Kram verkaufen. Bud-Spencer-Shirts, Tarnklamotten, selstame Wohnungseinrichtungen oder auch sogar Lebensmittel.

Es soll Leute geben, die Berlin bemitleiden, aber das sind auch Leute, die Anderen auf ihr Handtuch pinkeln und Katzendreck auf den Balkon werfen.

Nun, sei´s drum. Ich fand Berlin jedenfalls (wieder einmal) toll, und ich freue mich auch jedes Mal ziemlich, wenn ich meine Freunde dort wieder sehe.

Ich habe mir dort erst einmal in einem der besagten komischen Läden ein paar schöne Sachen gekauft – eine britische Wüstentarnjacke und eine amerikanische Digi-Camo-Jacke.

Zu sehen hier:

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Unsichtbar

by admin on Jan.25, 2010, under Allgemein

“Es tut mir leid -ich hatte nie vor, Dich zu verletzen”, sagte der Schurke, vergiftete seine Klingen und verschwand unsichtbar in der Nacht.

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SPACELORD, MOTHER MOTHER!

by admin on Jan.15, 2010, under Allgemein

MOnster mAGNET - pOWERTRIP

Wollte ich nur mal gesagt haben.

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Hoher Besuch

by admin on Jan.05, 2010, under Allgemein

Heute räkelte sich eine gut gebaute Brünette in meinem Zimmer, als ich nach Hause kam.

Leider war mir nicht nach Damenbesuch, daher habe ich sie kurzerhand rausgeworfen, aber ein Bild habe ich noch von ihr gemacht, man weiss ja nicht, wofürs gut ist.

Das werde ich natürlich nicht vorenthalten, auch wenn die Gute nichts anhat – wer bei mir nackt in der Bude herumspringt, muss damit rechnen, dass das passiert. Selbst schuld.

Hausspinnen-Dame

Hausspinnen-Dame - lecker, aber Rausschmiss.

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Reifenwechseln

by admin on Dez.19, 2009, under Allgemein, annoying

Ich hasse Reifen wechseln.

Jeden Frühling, jeden Winter – Reifenwechseln. Von Winter- auf Sommerreifen und umgekehrt. Es ist jedes Mal wieder eine recht nervige Aktion, man saut sich die Hände ein (ich sehe aber auch nicht ein, für so eine Tätigkeit Leute in einer Werkstatt zu bezahlen), die Klamotten und es dauert eine gefühle Ewigkeit. Schrauben lösen, Karre hoch, Reifen runter, Schrauben dran, Karre runter, Schrauben festziehen. Nicht vergessen, draufzuschreiben, welcher Reifen wo war, damit man nachher auch weiss, wo die Pille eigentlich mal hin gehörte. Und das vier mal. Man könnte jetzt behaupten, das wäre doch alles gar nicht so wild, geht doch schnell, kein großer Aufwand.

Alles richtig. Ich hasse es trotzdem. Und sehe trotzdem nicht ein, Geld dafür zu bezahlen.

Aber: es muss ja gemacht werden.

Ich habe nun die Angewohnheit, das so lange herauszuzögern, bis es nicht mehr anders geht. Das ist dann meist der Fall, kurz bevor Versorgungshubschrauber kommen, weil die Bevölkerung sonst nichts mehr zu fressen hat.

Während ich nun also heute morgen vor meinem imaginären Auge schon die Hubschrauber kreisten und der Kastrophenschutz Großalarm hat, raffte ich mich dann auf. Auto freikratzen, in die Garage fahren, Wagenheber hervorkramen, Karre hoch. Wir haben hier heute -13°. Ich hatte zwar Handschuhe an, aber die hätte ich mir auch schenken können.

Also: der erste Reifen.

Schrauben lösen, Karre hoch, Reifen runter, Schrauben dran, Karre runter, Schrauben festziehen.

Alles klar. Der zweite Reifen.

Schrauben lösen, Karre hoch, Reifen runter, Schrauben dran, Karre runter, Schrauben festziehen.

Sehr schön. Denke darüber nach, mir eine brennende Tonne in die Garage zu stellen, weil es arschkalt ist. Irgendwie kommt mir der Begriff “Stalingrad” in den Sinn. Egal, weitermachen, man will ja heute noch fertig werden.

Der dritte Reifen.

Schrauben lösen, Karre hoch, Reifen runter, Schrauben dran, Karre runter, Schrauben festziehen.

Soweit, so gut. Praktischerweise ist eine der Schrauben beim festziehen abgebrochen, das Gewinde schaut mich ratlos aus der Fassung an. Der Schraubenkopf kullert lustig in die Schneepampe, die sich immer hinterm Vorderreifen bildet, und die ich mit einem Metalldingen abklopfen musste und bleibt ohne ein Wort liegen.

Ich schaue die Fassung ratlos zurück an. Schaue die Fassung an, schaue den Schraubenkopf an.

In meinem Gehirn macht sich langsam der Gedanke breit, dass es vermutlich NICHT gut ist, mit einem Reifen durch die Gegend zu gondeln, der nur an drei, statt vier Schrauben festgemacht ist. Ich habe ein Bild vor meinen Augen, in dem ich mitten in der Nacht von meinem Hinterrad überholt werde, und danach alles schwarz wird, woraufhin recht bald die Feuerwehr kommt und mich aus einem Wrack schneidet.

Ich verwerfe die Idee, einfach nur mit drei Schrauben am Rad rumzufahren.

Also schraube ich den Reifen wieder ab, das Gewinde der Schraube blickt mir immer noch an, als ob es mir mit Nelsons Stimme sagen wollte “HAAA-HAAAA!”.

Ich blicke finster zurück.

Nachdem ich eine geraume Zeit mit einer Kombizange daran herumgebastelt habe, liegt das Ding vor mir. Ich bin froh, dass ich es so herausbekommen habe, und nicht die komplette Radaufhängung (oder wie auch immer das heissen mag, woran der Reifen festgeschraubt wird) aufflexen muss.

Eine neue Schraube wird ja recht schnell auzutreiben sein.

Habe ich gedacht.

Ich fahre also zur Tankstelle meines Vertrauens, mit angeschlossener Werkstatt. Da die Werkstatt aber zu hat (ist ja Samstag), bekomme ich keine Schraube. Also fahre ich zum Bosch- und Autoteile-Händler. Die haben eigentlich immer alles für jedes Auto da, sollte also kein Problem sein. Der Mensch hinter dem Tresen schaut mich irgendwie vorwurfsvoll an, nachdem ich sein Frotshutzmittel für 17 Euro nicht kaufen wollte, und verweist mich auf einen Reifenhändler. Beim Reifenhändler gibt´s keine Schrauben. Nichtmal mehr eine gebrauchte. Meine Laune geht gegen den 0-Punkt, aber ich lasse mir nichts anmerken. Ich sehe mich schon am Montag mit der deutschen Reichs Bundesbahn zur Arbeit fahren. Meine letzte Hoffung ist, dass der VW-Händler noch auf hat.

Er hat.

Endlich bekomme ich meine Schraube (”Einssechundfuffzichplussteuer”) und fahre wieder nach Hause.

Ich rechne eigentlich schon damit, dass das Ding nicht passt, und / oder schlicht und ergreifend noch eine Schraube den Geist aufgibt. Dies passiert erstaunlicherweise nicht.

Nach zwei weiteren Reifenwechseln (inklusive dreckiger Klamotten) kann ich jetzt endlich mit meinen Winterreifen durchs Schneeparadies (*hust*) kutschieren.

Jetzt freue ich mich schon auf das nächste Mal, und frage mich, was dann passiert.

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